Naturheilverfahren
| Akupunktur | Aderlass | Amalgamausleitung | Eigenbluttherapie | Entgiftungstherapie
| Neuraltherapie | Orthomolekulare Therapie | UVB |
Symbioselenkung des Darmes
| Antihomotoxische Therapie | Homöosiniatrie | Tinnitus | Raucherentwöhnung
Eigenbluttherapie
Die Eigenbluttherapie ist eine Reiztherapie, bei der entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder in die Haut zurückinjiziert wird.
Diese Methode der Naturheilkunde wurde schon im 15. Jahrhundert in Ägypten zur Therapie der verschiedensten Krankheiten angewandt.
Bei einer Krankheit sind natürliche Heilungsvorgänge unabdingbar. Durch eine gezielte Reiztherapie werden diese Vorgänge verstärkt.
Das Eigenblut mobilisiert die körpereigene Abwehr, denn das Blut des Patienten - so die These - enthält seine höchst individuelle körpereigene Information über aktuelle oder bereits durchgemachte Erkrankungen sowie über Stoffwechselprodukte und Schadstoffe, mit denen der Körper nicht fertig geworden ist.

In der Folge steigt vorübergehend die Zahl der weißen Blutkörperchen ( Leukozyten ) an, auch werden die Immunzellen sowie das Immunsystem aktiviert

Die Eigenbluttherapie kann bei ganz unterschiedlichen Erkrankungen in verschiedenen Varianten eingesetzt werden (z.B. UVB-Therapie, Antihomotoxische Therapie, Anreicherung mit Phytopharmaka wie Echinacin ).

Auch heut noch gilt die Arndt-Schulz’sche Regel, welche besagt, dass schwache Reize die Selbstheilungsvorgänge anregen, mittelstarke sie hemmen und sehr starke sie aufheben.
Die Wirkung der Eigenbluttherapie auf das vegetative Nervensystem und das Immunsystem wurde durch zahlreiche Untersuchungen belegt.
Um einen dauerhaften Erfolg zu garantieren, sind mehrere Behandlungszyklen erforderlich : ein bis zweimal pro Woche wird behandelt, insgesamt besteht die Behandlung aus acht bis zwölf Injektionen.
Erst später werden die Zeiträume zwischen den Behandlungen verlängert. Die Kombination der Eigenbluttherapie mit einem homöopathischen Komplexmittel lässt zusätzlich eine Wirkungsverstärkung erwarten.

Manche Patienten entwickeln nach den Injektionen eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur, fühlen sich anfangs plötzlich müde oder ihre Beschwerden werden zunächst schlimmer ( Erstverschlimmerung ), was allerdings nur von kurzer Dauer ist und ausserdem prognostisch günstig angesehen wird.


Indikationen:
Allergien
Hauterkrankungen
Degenerative Prozesse ( z.B. rheumatische Erkrankungen )
Asthma bronchiale
Immunstimulation
Durchblutungsstörungen