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Raucherentwöhnung

Vorab gesagt : wer vom Glimmstengel die Finger lassen will, das entscheidet sich immer noch im Kopf. Wenn der Wille bzw. die Motivation dazu nicht vorhanden ist, dann nutzen auch alle unten angegebenen unterstützenden Massnahmen nichts !

Neben den nikotinhaltigen Kaugummis und Pflaster können zur Unterstützung der Raucherentwöhnung folgende alternative Behandlungsmethoden angewandt werden:

Akupunktur:
speziell die Ohrakupunktur mit Dauernadelung an den
Suchtpunkten

Antihomotoxische Therapie:
Entgiftungstherapie mit homöopathischen
Substanzgemischen

Orthomolekulare Therapie:
erhöhter Bedarf an Vitamin C, Zink ( ist der direkte Widerpart zu dem im Tabakrauch reichlich enthaltenden Cadmium ), Vitamin B6, Niacin, Pantothensäure und Glutamin.

Ultraviolettbehandlung des Blutes (UVB)
bei raucherbedingten Durchblutungsstörungen der und des
Blutes (UVB


Noch eine Nachricht:
Ab Mitte 2000 ist die Anti-Rauch-Pille Zyban® auf den deutschen Markt gekommen. Anscheinend lassen sich die Erfolgschancen zur Raucherentwöhnung deutlich steigern. Im Vergleich zu den Nikotinersatzmittel wie Pflaster und Kaugummi (16 %) schafften es immerhin bis zu 30 % der Raucher abstinent zu werden. Das Medikament wurde ursprünglich in der antidepressiven Therapie eingesetzt.

Ich persönlich bin da zurückhaltend und halte mich an meine Fünf-Jahres-Regel,
welche besagt, dass bei einem neu auf dem Markt erschienen Medikament ich erst nach Ablauf von fünf Jahren unter Berücksichtigung der Langzeitbeobachtungen (!) dieses neue Medikament verordnen werde.

Bis dahin lege ich meinen Patienten Fakten vor, welche die Motivation verbessern.


Wer mit dem Rauchen aufhören will erreicht :
Nach 20 Minuten gleichen sich Puls und Körpertemperatur denen eines
Nichtrauchers an
Nach acht Stunden ist das giftige Kohlenmonoxid im Blut komplett durch
Sauerstoff ersetzt
Nach zwei Tagen kehren Geschmacks- und Geruchssinn zurück
Nach drei Tagen bekommt der Exraucher besser Luft
Nach drei Monaten steigern sich sowohl die Durchblutung als auch die
Lungenfunktion
Nach neun Monaten verschwinden die chronischen Nasennebenhöhlenent-
zündungen als auch der Raucherhusten
Nach zwei Jahren sinkt das Herzinfarktrisiko auf nahezu normale Werte
Nach zehn Jahren entspricht das Lungenkrebsrisiko fast dem eines Menschen,
der noch nie geraucht hat
Nach fünfzehn Jahren hat sich das Herz-Kreislauf-Risiko völlig normalisiert


Zu guter letzt: Das Ende vom Märchen mit dem Leichtrauchen:
Nur 0,1 mg Nikotin, nur 1 mg Kondensat – so eine Zigarette ist fast schon als „ gesund “ zu betrachten. Nix da ! Zum einen qualmen viele Raucher einfach mehr, nämlich so lange, bis sie ihren Nikotinspiegel erreicht haben.

Zum anderen entsprechen die Angaben auf der Packung nicht den Werten, die tatsächlich in der Lunge landen. Über Light-Zigaretten auszusteigen ist reiner Selbstbetrug. Denn nicht der Tabak ist es, der die Zigarette „ leicht “macht, sondern ganz allein die Anzahl der Luftlöcher im Filter.

Beispiel gefällig: Einer Zigarette werden Werte von 0,2 mg Nikotin und 2 mg Kondensat bescheinigt. Dabei nimmt der Raucher fünfmal mehr Kondensat und viermal mehr Nikotin auf. Warum ? Weil der Raucher einen Teil der Luftlöcher zuhält und stärker an der Zigarette zieht. Ein „ harter “ Raucher holt noch einmal doppelt so viel Nikotin und Kondensat heraus. Zudem steigt durch das tiefere Inhalieren der Gehalt an Benzpyren im Rauch – Lungenschäden werden also eher wahrscheinlicher.

Daher: Das Umsteigen auf Light-Marken lohnt sich nicht !