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Reisen hat für die Bundesbürger nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert - im Gegensatz zu vielen Sportarten sind die Deutschen unangefochten Reise-Weltmeister ! So konnten die Reisebüros für das Jahr 1999 insgesamt 64 Millionen Reisen verbuchen - 45 Millionen gingen ins Ausland, davon 28 Millionen in medizinische Risikogebiete, knapp 5 Millionen in tropische und subtropische Länder. Individualreisen (Rucksackreisen) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
Aber : Mindestens 3 % kommen jedoch krank aus dem Urlaub zurück.
"die Victoria-Fälle abends"
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"die Victoria-Fälle von Sambia aus gesehen"
Beispiel: MALARIA

Weltweit erkranken pro Jahr 300 bis 500 Millionen Menschen an dieser Erkrankung. In Deutschland wurden in den letzten Jahren im Durchschnitt ca. 1000 Malariafälle pro Jahr gemeldet. Anfang 1998 wurde ein dramatischer Anstieg der Malariaimporte um das Doppelte gegenüber dem Vorjahreszeitraum registriert, dies vor allem bedingt durch Erkrankungen bei Kenia-Reisenden ( Stichwort Überschwemmungen durch El Ninjo ! ). Auch im Jahr 1999 ging bei knapp 1000 gemeldeten Fällen und mindestens 20 Malariatoten die Einschlepppung der Nummer 1 unter den Tropenkrankheiten auf hohem Niveau weiter.

In vielen Fällen wäre durch eine umfassende reisemedizinische Beratung vor Urlaubsantritt mit entsprechenden malariaprophylaktischen Medikamenten und Vorsichtsmassnahmen eine Malariaerkrankung zu verhindern gewesen.

Die für eine Malariaübertragung verantwortliche Anopheles-Mücke macht eben nicht vor einem 5-Sterne-Hotel halt. ! (s. Malaria-Prophylaxe)


Allerdings haben Fernreisen aus medizinischer Sicht einen positiven Nebeneffekt :

Im Vergleich zu Nichtreisenden ist ein deutlich höherer Anteil gegen Wundstarrkrampf ( Tetanus ) und Kinderlähmung ( Poliomyelitis ) geimpft.

Besorgniserregend ist allerdings der Impfschutz gegen die klassischen Reisekrankheiten. Nur 39 % der Fernreisenden gaben an, einen Impfschutz gegen Hepatitis A zu besitzen. Nur 3 von 10 Touristen in entsprechende Risikogebiete haben einen bestehenden Impfschutz gegen Gelbfieber bzw. eine ausreichende Malaria-Prophylaxe.

Insofern ist eine geplante Fernreise neben der individuellen reisemedizinischen Beratung ein wichtiger Anlass, bestehende Impflücken auch für die erforderlichen Basisimpfungen zu schliessen.